Kohle, wilde Tiere & Kultur 24. Mai 2011
Posted by HipHop_Runs in 2011, Laufen, Laufstrecken, Marathon, Twitterlauftreff.trackback
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| Type: | Run – General |
| Duration: | 3:31:25 |
| Distance: | 31.09 km |
Die letzte Woche vor dem Marathon wollte ich ruhig angehen lassen und habe mir vorsorglich Urlaub genommen. Aber um zu Hause die Beine hoch zu legen, bin ich doch etwas zu aktiv und ich entschied mich dazu die Zeit mit einem Besuch des Ruhrgebiets zu nutzen. Ich habe eine kleine Affinität für die Gegend und war bereits im letzten Jahr zur Ruhr2010 – Kulturhauptstadt Europa in Essen. Zu dieser Zeit habe ich Gerd (@BRGerd) von den Borbecker Raketen kennengelernt. Ich habe ja hier im Blog die Suche nach einer Begleitung für einen langen Lauf gestartet. Gerd hat sich kurze Zeit später gemeldet und mir angeboten, an einem “Longjog” mit Start an der Zeche Zollverein teilzunehmen.
Treffpunkt war der orange Aufzug zum Ruhrmuseum an der Zeche Zollverein. Die Strecke führt zunächst in östliche Richtung zum Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf vorbei an der Halde Rheinelbe, einem der Aussichtspunkte der Route der Industriekultur. Am Fuße der Halde befindet sich der Skulpturenwald der Küstlers Herman Prigann, den wird ebenfalls passieren.
In gemütlichem Lauftempo von 6:30 bis 6:40 min/km erreichen meine Begleiter und ich die “wilden Tiere”. Es geht vor bei an der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, bevor wir am Ufer des Rhein-Herne-Kanals wieder in westliche Richtung einschwenken. Bis hierher haben wir die Hälfte der Strecke absoviert.
In der Ferne zeichtet sich jetzt das weithin sichtbare Gebäude der Zeche Nordstern ab. Die Zeche Nordstern und das umliegende Gelände wurde nach der Stillegung des Bergbaus in einen Landschaftspark umgewandelt, in dem 1997 die Bundesgartenschau stattfand. Das Zechengebäude wurde im letzten Jahr durch einen Glaskubus aufgestockt und mit einer blauhaarigen Herkules-Figur “gekrönt”.
Zurück ging es über sehr gut ausgebaute Radwege Richtung Kathernberg und einem kleinen Abstecher zur Kokerei Zollverein, zu unserem Ausgangspunkt vor dem Ruhrmuseum. Hier bestand dann auch die Gelegenheit sich am Imbiss-Stand stärken. Ich habe da die Apfelschorle bevorzugt, Gerd brauchte eine Portion Pommes.
An dieser Stelle wollte ich mich noch einmal bei Gerd und den anderen Borbecker Raketen für die angenehme Begleitung in den 3 1/2 Stunden bedanken. Außerdem wünsche ich Ulrike viel Erfolg beim Stockholm Marathon und dem Sportskameraden im blauen Shirt, dessen Name ich vergessen habe (Gerd hilf mir mal), alles Gute bei seinem Marathon-Debut in Duisburg beim Rhein-Ruhr-Marathon. Ich hab’ leider auch vergessen für welchen Lauf sich Tobias vorbereitet hat, aber nochmal Danke für’s Mitnehmen an den Bahnhof. Wer Gerd im RL erleben will, läuft eben falls beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg mit und folgt ihm als Zeitläufer für 4:45 (glaube ich?)!









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