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Hier geht’s weiter 29. August 2012

Posted by HipHop_Runs in Ankündigungen.
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Rumfrickeln kann man an seinem Blogdesign unendlich, aber irgendwann muss man sich sagen, besser wird’s nicht, nur noch unübersichtlicher. Deshalb habe ich jetzt beschlossen, dass dieses Blog hier endet und meine beiden neuen Blogs „HipHop’s Running Blog“ und „HipHop’s Geschichten“ hiermit eröffnet sind.

Wie bereits vorher beschrieben, werde ich in meinem Laufblog running.hiphopruns.de ausschließlich Laufgeschichten verarbeiten. Alle anderen Themen werde ich in dem Blog stories.hiphopruns.de verarbeiten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und freue mich über reichlich Kommentare.

Das ist alles nicht so einfach… 27. Juli 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausblick, Planung, Projekt.
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Das mit dem selbstgehosteten Blog ist dann doch nicht so schnell erledigt, wie ich mir das gedacht haben. Klar, ein Bloghoster ist schnell ausgewählt und mit den voreingestellten Tools von tophoster.de ist auch die Konfiguration des Webspace kein Problem. WordPress installieren und Altdaten importieren ist auch schnell gemacht. Aber dann fangen die Dinge an, die Zeit kosten und nicht immer so gelingen wie gewünscht.

Welches ist das richtige Design für mein Blog? Welche Widget brauche ich? Wie geht das mit dem bloggen vom iPad? Wie funktioniert die automatische Benachrichtigung zu Twitter oder Facebook? Frage über Fragen.

Zum Glück gibt es im Netz genügend Tutorials, die einem Neuling das alles erklären. Aber bei einigen Sachen Brauch man einfach Zeit, um die Entscheidungen reifen zu lassen.

Ich habe jetzt mal zwei Blogs auf meiner neuen Seiten hiphopruns.de auf gesetzt. Zunächst findet Ihr mein Laufblog unter running.hiphopruns.de. Hier habe ich schon einige meiner alten Posts aus diesem Blog importiert. Mit dem Desgin bin ich schon einigermaßen zufrieden, mit der technischen Konfiguration noch nicht. Es funktioniert z.B. der Zugriff über die iPad-App nicht. Wenn ich das nicht hin bekomme, muß ich, glaube ich, noch mal von vorne anfangen.

Das zweite Blog steckt noch sehr in den Kinderschuhen. Wie bereits geschrieben werde ich dort meine Geschichten neben dem Laufen verarbeiten. Das Blog ist noch eine große Baustelle. Ich habe mich allerdings dazu entschlossen den Bauzaun wegzulassen. Ihr könnt schon mal linsen unter stories.hiphopruns.de.

Wenn ihr Anregungen habt, freue ich mich über Kommentare auch in diesem Blog.

Wie geht es hier jetzt weiter? 15. Juli 2012

Posted by HipHop_Runs in Ankündigungen, Planung.
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In den letzten Wochen habe ich mir Gedanken über diese Blog gemacht. Viele Aspekte sind in diese Überlegungen eingeflossen. Da ist zum Einem die Aufforderung von Sascha Lobo bei der diesjährigen re:publica dieses Jahr zum Jahr der Blogs zu machen. Zum Anderen reifte mit der Zeit die Erkenntnis, dass das Blog „HipHopRuns“ als thematischer Gemischtwarenladen nicht viel mehr Leser erreichen wird.

Aber gerade die Arbeit der letzten Wochen hat mir gezeigt, dass mir das schreiben unheimlich viel Freude bereitet. Ich hoffe die Freude ist auch auf Seiten meiner Leser.

Auf Grund dieser Erkenntnisse habe ich mich dazu entschieden dieses Blog in der nächsten Zukunft selbst zu hosten. Thematisch werde ich mich dann auf das Thema Laufen in einem Blog konzentrieren. Ich habe mich schon auf die Suche nach einem geeigneten Hoster gemacht und werde in nächster Zeit dieses Blog umziehen.

Die anderen Themen „Ausflüge und Museen“ und „Kochen“ werde ich in einem neun Blog, dessen Namen ich mir noch ausdenken muss, behandeln. Ein neues Blog hat den Vorteil, dass ich mich unter diesem Dach neuen interessanten Themen zuwenden kann. Ich habe da schon ein Paar Ideen, die allerdings noch nicht so ganz durchdacht sind, um sie an dieser Stelle zu erwähnen.

Hessische Meisterschaften der Finanzämter 2012 in Treysa 29. Juni 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Laufen.
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Bis vor einem halben Jahr hätte ich noch nicht einmal gewusst, das es sowas gibt, geschweige, dass ich daran teilnehme. Ich arbeite jetzt schon im fünften Jahr für den IT-Dienstleister des Landes Hessen und bin auch fast genauso lange Mitglied der Betriebssportgemeinschaft, aber es gehört wohl zu den Besonderheiten im IT-Geschäft, dass die Zusammenarbeit mit den Fachdienststellen eher zäh ist. Es gab die letzten Jahre nie einen Aufruf an einer solche Veranstaltung Teil zu nehmen, obwohl es dieses Jahr bereits zum 26. Mal ausgetragen wird.

Und es ist eine gar nicht so spießige Veranstaltung, wie man beim Namen denke möchte. Es herrscht eine Stimmung zwischen Betriebsausflug und Bundesjugendspiele, wobei der Fokus eher auf Mannschaftssportarten und Freizeitsport gelegt wird. Ein großer Teil der Meisterschaft bildet ein Fußballturnier. Weitere Aktivitäten sind Wandern, Schach, Tennis und Tischtennis, neben einer kleinen, aber feinen Laufveranstaltung.

Ca. Einhundert Läufer aus den verschiedenen Altersklassen waren am Start des 5500m Laufes. Die Strecke führte vom Schwalmstadtion in Treysa über asphaltierte Feldweg in einer kurzen Ründe zurück ins Stadion. Die Strecke war flach und gut zu laufen. Das Wetter war zunächst etwas diesig, doch im Tagesverlauf löste sich der Dunst auf und die Sonne kam recht kräftig zum Vorschein.

Um 10.15 nahm Frau Staatssekretärin Hölscher den Startschuss vor und schickte damit das Läuferfeld auf die Strecke. Für mich ist diese Strecke eher Neuland, da ich ich der Vergangenheit eher die längeren Strecken bevorzugt habe. Die Kollegen und Kolleginnen starteten in den unterschiedlichsten Altersklassen. Die meisten von ihren konnten aber ein flotteres Tempo als ich anschlagen. Allen voran Kollegin Christina, die in den vergangenen Jahren bereits mehrere Meistertitel des HLV über 5000m und 3000m erringen konnte. Das letzte mal, dass ich sie auf der Strecke gesehen habe, war bei Kilometer 2, als sie bereits Gesamtsiebte war. Später hatte Sie einen Vorsprung von ca. 6 Minuten auf meine Zielzeit und ist insgesamt dritte von allen Starten geworden. Erwähnenswert ist auch das Ergebnis von Daniel, der in der Altersklasse M30 Zweiter und mit 21:40 gesamt 11. geworden ist.

Lauftreff der HZD vor dem 5500m-Lauf

Die Betriebssportgemeinschaft der Finanzämter des Schwalm-Eder-Kreises hat mit dem Schwalmstadtion in Treysa eine super Location ausgewählt und für die Organisation der Wettkämpfe und der Verpflegung mit Bier, Softdrinks sowie Bratwurst, Spießbraten und vegetarischer Nudelpfanne ein extra Lob verdient.

Ein weiteres Lob geht von meiner Seite an die Kollegen, die sich an den Fahrgemeinschaften beteiligt haben oder an der Organisation mitgewirkt haben. In der Zukunft ist es, so war der einhellige Wunsch der Beteiliget, zu hoffen, das z.B. durch einheitliche Trikots eine bessere Erkennbarkeit der Mannschaft gegeben sein sollte und dass es den Kollegen, die nicht aktiv an den Wettkämpfen beteiligt sind, die Möglichkeit zum Anfeueren teilzunehmen gegeben wird. Dies ist anderen Finanzämtern durchaus üblich.

Jahresbestzeit bei Mittsommerlauf in Wallau 23. Juni 2012

Posted by HipHop_Runs in Laufen.
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Nach den guten Ergebnissen in den letzten Wochen beim Stadtlauf in Frankfurt und dem Hessentagslauf in Wetzlar war ich gestern beim Mittsommerlauf in Wallau nicht ganz so optimistisch, was eine gute Zeit angeht wie vorher. Nach dem Marathon Ende Mai hatte ich das Training reduziert und zur Fußballeuropameisterschaft habe ich beim Weizenbier entsprechend zugeschlagen, so dass sich meine Einschätzung sehr in Grenzen hielt. Eine Zeit unter 55 Min war so das angepeilte Ziel.

Der Mittsommerlauf in Wallau startet auf dem Sportplatz gegenüber des Ländcheshalle und führt nach einer kurzen Schleife durch den Ort hinaus durch die Erdbeerfelder, die den Ort umgeben. Die Streckenführung verläuft entlang der Landstraße zwischen den Wiesbadener Ortsteilen Nordenstadt und Breckenheim bevor sie wieder nach einem anderen Schlenker durch den Ort Wallau auf dem Sportplatz sein Ziel findet. Die Strecke hat einen relativ geringe Höhendifferenz von ca. 30 Meter, und ist damit für Taunusverhältnisse relativ flach.

Der Lauf findet im Gegensatz zu vielen Laufveranstaltungen am Freitag Abend statt. Bei entsprechendem Wetter läßt sich dann der Abend an der Turnhalle bei Bratwurst und Bier ausklingen. Heute kam noch hinzu, dass die Veranstalter dafür gesorgt haben, dass die Teilnehmer das EM-Viertelfinalspiel zwischen Deutschland und Griechenland nach dem Lauf live am Fernseher verfolgen konnten.

Nach dem Start lief es erstaunlich gut, so dass ich schneller als eine 5:00 Pace halten konnte. Auf dem leichten bergauf Stück bei Kilometer 3 verlangsamte sich mein Schritt auf ca 5:20, aber alles in allem kein Grund zur Sorge. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich noch einige Teilnehmer überholen, die einige Sekunden vor mir gestartet waren. Auf dem letzten Kilometer kann man ab ca. 600 m vor dem Ziel die Uhr über dem Zielbogen erkennen. Ich realisierte, dass, wenn ich mich anstrengte noch eine Zeit unter 50 Minuten für die 10 km drin waren. Also habe ich nochmal alle Kräfte mobilisiert und bin mit einer Zeit von 49:46 durchs Ziel gelaufen.

Überglücklich nach dem Erfolg und einer zugegebenermaßen etwas zu kalten Dusche habe ich mit dann besagte Bratwurst und Bier schmecken lassen und dem Spiel der Deutschen Fußball Nationalmannschaft beim EM-Viertelfinale zugeschaut.

Meine Bildergalerie vom Mittsommerlauf 2012 seht ihr hier.

Laufplanung für das zweite Halbjahr 2012 16. Juni 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausblick, Laufen, Planung.
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Der zweite Marathon ist gefinisht und ich befinde mich in meiner wohlverdienten Regenerationsphase. Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich im zweiten Halbjahr 2012 läuferisch anstelle. Eine mögliche Option ist natürlich immer an meinem Halbmarathon-Projekt weiter zu werkeln. Da ist dieses Jahr nur die Niederlande mit dem Venloop im Frühjahr dazu gekommen.
Wichtiger ist mir allerdings in diesem Jahr einen zweiten Marathon zu absolvieren. Ein Herbstmarathon habe ich noch nicht in meiner Liste, ist auch schwierig bei zwei gefinishten Marathons. Es ist auch eine neue Erfahrung die langen Läufe in der Sommerhitze zu absolvieren.

Es ist ja bekannt, dass ich eine Vorliebe für das Ruhrgebiet habe und da im Herbst der Ruhr-Marathon Essen Baldeneysee zu 50. Mal ausgetragen wird, ist dieser Marathon natürlich meine erste Wahl.

Als Vorbereitung bietet sich immer ein Halbmarathon an. Eine Möglichkeit ist der Saarschleife Marathon in Merzig an der Saar. Mit einem Lauftermin Anfang September habe ich anschließend noch genügend Trainingszeit um mich auf Essen vorzubereiten. Der Lauf hätte den Vorteil, dass ich einen weiteren Haken in meinem Halbmarathon-Projekt machen könnte.

Eine weitere Überlegung kommt bei der ganzen Planung mit dazu. Ich beabsichtige im Herbst mein Auto zu verkaufen und anschließend ganz auf öffentliche Verkehrsmittel oder Car-Sharing zu setzten. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle habe ich Anfang September noch ein Auto und könne einen Ort besuchen, der mit Bus und Bahn schwerer zu erreichen ist.

Ich hatte die letzten Jahre schon Interesse daran am Nürburgring-Lauf teilzunehmen. Allerdings hat es in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Dieses Jahr ist also die letzte Möglichkeit mit relativ geringen logistischen Aufwand am Lauf durch die „Grüne Hölle“ teilzunehmen.

Nach dem Marathon werde ich dann die Saison ausklingen lassen und ggf. noch am Hockenheimring-Lauf teilnehmen. Ein Silvesterlauf wird sicherlich auch noch dabei sein. Wo werde ich kurzfristig entscheiden und anschließend die Planung für 2013 aufzunehmen.

Twitter-Treffen auf dem #Hessentag – von Mittelhessen.de 11. Juni 2012

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Bericht von Mittelhessen.de

Auf den Berg beim Hessentagslauf 2012 in Wetzlar #Hessentag 9. Juni 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Laufen, Laufstrecken.
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Der Hessentag findet seit 52 Jahren in unterschiedlichen hessischen Städten statt und soll das Gemeinschaftsgefühl der unterschiedlichen hessischen und zugewanderten Bewohner fördern. Ganz nach dem Motto des früheren hessischen Ministerpräsidententen Georg August Zinn „Hesse ist, wer Hesse sein will“. Anlässlich des letzten Hessentages in Oberursel fand erstmalig ein Hessentagslauf statt. Die Macher des diesjährigen Hessentags in Wetzlar wollten das erfolgreiche Experiment ihrer Vorgänger fortführen und für die Laufsporrtfreunde in Mittelhessen ebenfalls ein attraktives und anspruchsvolles Angebot machen. Bei der Planung diese einmaligen Laufereignisses mussten auch besonders die verkehrsmäßigen Einschränkungen der mehr als einwöchigem Großveranstaltung berücksichtigt werden.

Herausgekommen ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Laufveranstaltung, die dem Rahmen des Hessentages angemessen ist. Die Organisatoren des Team Naunheim haben eine anspruchsvolle und landschaftlich attraktive Strecke für den Hessentagslauf 2012 zusammengestellt. Es wurden zwei Wettbewerbe, ein Halbmarathon und 10 km-Lauf, angeboten. Beide Strecken starteten im Wetzlarer Stadion auf der Lahninsel und führten hinter dem Neuen Rathaus Richtung Steindorf. Nach ca. einem Kilometer biegt die Strecke nach links ab und es beginnt eine 3 Kilometer lange Steigung, die ca 140 Höhenmeter beträgt. Bei Kilometer 3 befindet sich das Ausflugslokal Magdalenenhausen. Hier haben die Organisatoren den ersten Erfrischungspunkt platziert. Dies ist auch besonders notwendig, da der nachfolgende Kilometer der steilste der gesamten Strecke ist.

Bei Kilometer 4 hat man bereits den Gipfel des Kurses erreicht. Außer zwei kleinen Anstiegen bei Kilometer 5,5 und kurz vor dem zweitem Erfrischungspunkt am Hofgut Magdalenenhausen geht es von nun an bergab. Die Halnmarathonis hattten von hierab noch eine weitere Schleife zu absolvieren. Die Strecke bis zum Hofgut bestand aus einer breiten asphaltierten Strasse, anschließend folgte ein Stück Betonweg, der ein Überbleibsel aus der ehemaligen Nutzung des Geländes als Truppenübungsplatz ist. Die restlichen Wege waren gut laufbare Feldwege. Ich startete am Frohenleichnamsdonnerstag auf der 10 km-Strecke.

Ich bei Kilometer 7.
Quelle: hessentagslauf-bilder.de, ISA GmbH, Biebertal


Durch die Streckeninformationen, die die Veranstalter auf ihrer Homepage veröffentlicht hatten, war mir bewußt, dass es heute nicht um irgendeine Bestzeit gehen kann, sondern einfach nur um dabei zu sein und Spaß zu haben. Ich hatte am Sonntag zuvor bei Stadtlauf in Frankfurt eine 51:25 auf 10 km erreicht und verspürte ein leichtes zwicken im linken Oberschenkel, sodass sich meine Erwartungen in Grenzen hielten. Das Wetter war zum laufen ideal. Der Himmel war bedeckt und wie man an dem Bild unten sehen kann war es leicht diesig. Die Temperaturen waren mit ca. 17-18° nicht zu hoch und es blieb während des Laufes trocken. Ich bin für meine Verhältnisse sehr gut die Berge hinaufgekommen und mit einer Zeit von 52:28 sehr zufrieden.

Zurück im Stadion freute ich mich über die Verpflegung im Zielbereich, es geht doch nichts über eine Brauerei unter den Sponsoren. Auch des Infrastruktur gab es nichts auszusetzen. Umkleidekabinen und Duschen waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Alles in allem ein gelungenes Event, das hoffentlich bei den folgenden Hessentagen seine Nachahmer findet.

Leider habe ich von diesem Even keine eigenen Bilder, da mir kurz vor dem Start meine Knipskamera heruntergefallen ist. Ich empfehle deshalb die Bildergalerien Lahn-Dill-Live.de und den Bericht auf Laufreport.de. In der Giessener Allgemeinen stand ebenfalls ein schöner Artikel vom Hessentagslauf. Und ich habe mein Bild des Bilderdienstes Hessentagslauf-Bilder.de erworben.

Weggeschmolzen beim Rhein-Ruhr-Marathon 25. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Laufen, Laufstrecken, Marathon, Twitterlauftreff.
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Ja, Hoffnungen hatte ich mir schon gemacht. Die Wettkampfzeiten im Vorfeld waren gar nicht so schlecht und ich habe mich gut gefühlt. Einzig der Blick auf die Wettervorhersage ließ mich zweifeln. Sollte es wirklich am Sonntag 26° werden?

Schon beim Abholen der Startnummer im schicken Buisnessbereich der MSV-Arena bekam ich Schweißausbrüche. Die Sonne brezelte vom Himmel, dass das T-Shirt klebte.

Die Veranstalter hatte vorsorglich schon den Start auf 9:20 für den Marathon angesetzt. Und zum Start stellte ich mir eher die Frage, ob die dunklen Brillengläser die richtigen seien oder ich nicht doch die orangen einsetzen sollte. Es war wolkig und meiner Einschätzung nach ca. 18° als sich das Feld mit ca. 1000 Läuferinnen und Läufern auf der Duisburger Kruppstrasse auf den Weg über die 42,195 km machten. Zuvor um 9:00 waren bereits die ca. 3000 Halbmarathonis auf die Strecke gegangen.

Ich peilte eine Zeit so um 3:55 an und bin wie immer mit einer 5:22er Pace etwas zu schnell angegangen. Die Laufstrecke führt zunächst Richtung Hauptbahnhof und von dort Richtung Innenstadt. Cool fand ich, die Kapelle des Stadttheaters, die ein Stück aus der Oper „Carmen“ anstimmte, das dort zur Zeit auf dem Spielplan steht. Weiter ging es durch den Innenhafen, wo Kilometer 5 und die erste Verpflegungsstelle passiert wird.

Bei Kilometer 8 überquere ich die Ruhr und laufe durch das Gelände des Duisburger Hafens. Mit meiner Pace war ich zu dieser Zeit sehr zufrieden. Ich hatte eine 10km Durchgangszeit von 0:54:??. Kurze Zeit später biegt die Strecke ab nach Obermeiderich und führt über Meiderich und Ruhrort zur Rheinbrücke. Bis hierher ging es mir auch recht gut und die Pace stimmte auch. Ich bin etwas langsamer geworden, so dass alles im geplanten Bereich war. Am Ende der Brücke sollte Kilometer 18 erreicht sein und kurz danach war ein Verpflegungspunkt. Ich hatte geplant hier mein erstes Gel zu mir zu nehmen, denn Gels hatte ich bisher im er ganz gut vertragen. Diesmal allerdings nicht, doch davon später mehr.

Nach dem ich das Wasser an der 19 Kilometer-Verpflegung getrunken hatte, rumorte es in meinem Magen. Mich beschlich so das leichte Gefühl, dass es heute doch kein so gutes Ende geben würde wie erhofft. Als die Halbmarathon-Marke erreicht war, war ich mit einer Zeit von 1:56 noch voll im grünen Bereich. Dies hielt allerdings nicht lange an, da just zu diesem Moment der Himmel aufriss und herrlicher Sonnenschein zu Tage trat. Damit wurde es auch allmählich wärmer, was meinem Tempo gar nicht gut Tat.

Die folgenden Kilometer hatte ich eine Pace von ca 5:50 bis 6:10. Ich hatte die Hoffnung den Marathon noch einigermaßen gut über die Bühne zu bekommen. Allerdings meldete sich immer öfter mein Magen mit einem komischen Grummeln. Ich versuchte bei der nächsten Verpflegung mit Banane gegenzusteuern, denn das hatte zuletzt in Bregenz etwas Linderung gebracht. Diesmal allerdings nicht!

Am Ende der zweiten Rheinbrücke, also ungefähr Kilometer 27, hat mich dann die Gruppe um den Zug- und Bremsläufer für 4:00 Stunden überholt. Etwa einen Kilometer später an der Ecke zur Düsseldorfer Strasse (Kilometer 28) waren die Magen-und Verdauungsprobleme so schlimm, dass ich das Dixi-Klo aufsuchen musste. Von da ab war mir auch jede Zeit egal, Hauptsache einigermaßen ins Ziel kommen.

Zusätzlich machte eine aufkommende Schwüle das Läufen nicht angenehmen. Ungefähr ab Kilometer 30 musste ich häufig Gepausen einlegen, da sich so langsam mein linker Oberschenkel krampfhaft bemerkbar machte. Die 30 Kilometer Durchgangszeit lag bei 3:30 und ein ebenfalls mit Problemen kämpfender Mitläufer raunte mir zu: “ … wenn wir jetzt stramm gehen, sind wird bei 4:30 im Ziel.“ Aber so einfach war das nicht mehr.

Eine Zeit lang lief ich in der Nähe eines großgewachsenen Triathleten vom AS Neukirchen-Vlyn. Irgendwann, ich schaute in einer Gehpause gerade zu ihm rüber, sagte er „Blöde Idee!“. Nach und nach überholten auch die Pacemaker-Gruppen für 4:15 und 4:30 und ich war immer noch nicht im Ziel. Die 4:30er-Gruppe überholte mich allerdings erst bei Kilometer 41. Die Gruppe war schnell außer Sichtweite, ich konnte mich aber jetzt endlich für die letzten 1,2 km aufraffen durchzulaufen.

Kurze Zeit später kommt auch die MSV-Arena in den Blick. Durch das Spalier des Biersponsoren und ins Stadtion mit den letzten Kräften und die letzte halbe Runde gelaufen. Am Ende habe ich für mich eine 4:30:56 gestoppt, aber angesichts der zweiten Hälfte war das auch ziemlich nebensächlich. Ich habe eine halbe Stunde beim alkoholfreien Weizen eines der Sponsoren gebraucht, um mich von der Anstrengung zu erholten. So langsam war auch mein Magen wieder gut zu mir.

Ein Vorteil der sehr gut organisierten Marathons in Duisburg ist, dass es durch die zahlreichen Sportstätten an der Wedau keinen Mangel an Duschen und Umkleidekabinen gibt. Eine Besonderheit ist dabei das Regenerationsschwimmen, dass in der Schwimmhalle neben der Arena stattfindet. Ich habe die Gelegenheit genutzt und bin von dem Duschen noch zwei Bahnen „ausgeschwommen“. Nachteilig fand ich, dass die Verpflegungsmöglichkeiten in Zielnähe ich besonderes zahlreich waren. Dabei meine ich nicht Wasser, Iso, Bier und Bananen für die Läufer im Ziel, sondern ich hätte gerne noch eine Bratwurst oder ein Stück Kuchen gegessen, aber die Bedienung im Biergarten der Seeterasse war bei dem Ansturm von Läufern und Besuchern leider etwas überfordert.

Der Zuschauerzuspruch auf den ersten 10 Kilometern ließ stark zu wünschen übrig. Dies war vorallem der frühen Startzeit geschuldet. Richtig toll war die Stimmung erst in den linksrheinischen Stadtteilen. Bei den anderen Stimmungsnestern kann nicht nicht mehr soviel sagen, da ich ab Kilometer 30 mehr mit mir selbst beschäftigt war  und die Zuschauer nur am Rande wahrgenommen habe.

Jetzt im Abstand von 5 Tage bin ich langsam über das „schlechte“ Ergebnis hinweg und mache schon Pläne für den nächsten Marathon. Ich denke es wird mich wieder an die Ruhr ziehen. Im Oktober findet zum 50. Mal der Ruhr Marathon um den Baldeney-See statt und da will ich dabei sein.

Nachbericht vom BIG 25 Berlin #BIG25 23. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Laufen, Laufstrecken, Twitterlauftreff.
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In meinen letzten drei Blogposts habe ich von der re:publica 12 berichtet. Was liegt näher, wenn man sich zu dieser Zeit in der Marathonvorbereitung befindet und noch ein paar lange Läufe vor sich hat? Man sucht sich einen langen Wettkampf in der Urlaubsgegend und hat gleich noch einen Anlaß für einen Blogbericht.

Die Strecke das BIG 25 beginnt am Olympiastadion und führt durch den Tiergarten, vorbei an der Siegessäule, durch das Branderburger Tor, um den Gendarmenmarkt und zurück ins Olympiastadion. So gesehen ist es eigentlich 25 km Sightjogging durch Berlin. Von der Zielzeit habe ich mir nichts besonderes vorgestellt. Denn Christina, die mir den Trainingsplan geschrieben hat, hat mir zwei Tage zuvor ein recht heftiges Intervalltraining auf den Plan gesetzt. Mit einer 2:17 wäre ich echt zufrieden gewesen.

Die Startnummern gab es Tags zuvor im Karstadt Sport am Kurfürstendamm. Die Finisher-Shirts waren zugegebenermaßen relativ hässlich, aber was soll’s. Es gab in dem Laden Powerbar Gels im Sonderangebot, so dass ich mich gleich mal für die nächsten Ereignisse eingedeckt habe.

Das Wetter zum Start war gelinde gesagt recht schattig. Bei fluffigen 6° und bedecktem Himmel habe ich mich für den Lauf fertig gemacht. Da ich mit etwas anderem Wetter gerechnet habe, hatte ich nur kurz Laufkleidung dabei. Im Nachhinnein war ich über die frischen Temperaturen gar nicht so traurig, denn wenn es kühl ist, läuft es erheblich besser.

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und da Läuferfeld setze sich in Bewegung. Ich lief mit ca. 10.000 anderen Teilnehmern die Olympische Strasse und dann die Reichsstrasse hinunter. Nach ca. 2 km schaute ich da erste Mal auf die Uhr und stellte fest, dass ich erheblich vor meinem Zeitplan lag. Ich fühlte mich gut und hatte so keine Veranlassung langsamer zu werden. Die folgenden 2 Kilometer gingen auch leicht bergab, so dass ich noch etwas schneller wurde.

Hier hat mich dann auch @Feuerraeder überholt. Er hat mich dank meines Twitterlauftreffshirts gleich erkannt. Ich musste allerdings etwas rätseln, da ich das Gesicht nicht gleich einem Ava zuordnen konnte. Seinen Laufbericht könnt ihr hier lesen. @Feuerraeder war auf der Halbmarathondistanz unterwegs.

Am Beginn des Bezirks Tiergarten wurde die Strecke wieder flacher. Ich umrundete die Siegessäule und konnte gerade noch am Strassenrand den Berliner Bären fotografieren. Kurz danach bogen die Halbmarathonis am kleinen Stern nach rechts ab. Für die 25km-Läufer ging es weiter durch das Brandenburger Tor, den Pariser Platz und der Strasse Unter den Linden. Hier war auch Kilometer 10 erreicht. Ich drückte mir ein mitgenommenes Gel in den Mund und trank an der folgenden Verpflegungsstelle reichlich Wasser, um dem klebrigen Geschmack aus dem Mund zu bekommen.

Der Wendepunkt der Strecke war die Umrundung des Gendarmenmarktes. Von hier aus ging es über die Leipziger Strasse, Potsdamer Platz, am Tiergarten vorbei Richtung Kurfürstendamm. Irgendwo zwischen Wittenberg Platz und Ku’damm muss ich dann auch Jörn fotografiert haben. Jörn läuft barfuß, was mir ehrlich gesagt erst aufgefallen ist, als er sich bei mir gemeldet hat. Jörn hat hier seinen Bericht vom BIG 25 veröffentlicht.

Meine Pace war gut als ich mit dem Läuferfeld in die Kantstrasse in Charlottenburg einbog. So gegen Ende, wenn die Strasse dann Neue Kantstrasse heißt, geht es Richtung ICC leicht bergauf. Obwohl die Steigung nicht sehr steil ist, merkte ich deutlich, dass ich langsamer wurde. Es war nicht dramatisch und mit der Halbmarathonzeit, die am Theodor-Heuss-Platz erreicht war, war ich mit 1:52:37 nur ca. 20 Sekunden langsamer als in Venlo.

Langsam wurden allerdings meine Schritte schwerer und ich erwartete das Ziel. Zwei Kilometer nach der HM-Markierung kommt das Olympiastadtion wieder ins Blickfeld. Eine kurze Runde noch um den Olympischen Platz und die Jesse-Owens-Allee und ich laufe durch das Marathontor in das Olympiastadion ein. Ein halbe Runde auf der blauen Stadionbahn und es ist geschafft. Am Ende stand eine 2:13:50 auf der Uhr und ich war glücklich ca. 3 Minuten vor meiner geplanten Zeit durchs Ziel gelaufen zu sein.

Das Wetter im Ziel war immer noch recht frisch und die Duschsituation nicht so besonders toll, sodass ich beschlossen habe mir nur trockene Sachen anzuziehen und im Hotel zu duschen. Alles in allem hätte der Lauf mehr Zuschauer an der Strecke vertragen können, zum Teil waren die Läufer dann doch unter sich auf der Strecke. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, bin ich im nächsten Jahr gerne wieder dabei, da es sich gut als Vorbereitungslauf eignet.