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Jahresrückblick 2009 Teil 2 31. Dezember 2009

Posted by HipHop_Runs in 2009, Laufen, Rückblick.
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Juli
Der Juli begann mit zwei Wettkämpfen an einem Wochenende. Zunächst am Freitag, den 03.07. der Mittsommerlauf in Wallau. Bei heißen Temperaturen habe ich eine 49:22 erreicht und war glücklich, dass ich wieder eine Zeit unter 50:00 stehen hatte. Allerdings ist auf der Heimfahrt die Lichtmaschine meines Autos kaputt gegangen, was eine Reparaturrechnung von 500 EUR zur Folge hatte.
Am Hahnwaldlauf in Kiedrich am Sonntag konnte ich also nur teilnehmen weil mich Tina vom Lauftreff wieder mitgenommen hat. Der Lauf dort ist sehr speziell, die Teilnehmerzahl hält sich mit ca. 150 sehr überschaubar. Die Strecke führt von einer Hütte am Waldrand ca. 5km zum Taunuskamm nach oben und anschließen wieder 5km nach unten. Die Zeiten sind also ebenfalls nur mit der gleichen Strecke vergleichbar. Mit einer 52:43 bin ich allerdings sehr zufrieden, da ich auf diesen Lauf keinen besonderen Ehrgeiz gelegt habe.

Von Ablagebox

Eine Woche später war dann Sommerfest vom Lauftreff. Dort wurde geplan mit mehreren Staffeln am Frankfurt Marathon teilzunehemen. Ich habe mich auch gemeldet, allerdings zunächst für die 10km-Strecke. Mehr dazu im Oktober.
August
Im August kam die schlechte Nachricht, dass ich den für Oktober geplanten Halbmarathon in Palma de Mallorca wegen der Taufe meines Neffen absagen musste. Naja, es gibt noch mehr HM-Veranstaltungen und ich habe mir dann den Mainuferlauf in Offenbach am 11.10. ausgesucht. Also weiter fleißig traininert, wenn’s sein muß auch mal die Intervall-Einheit im Stadtion gemacht und sich auf die Wettkämpfe im September und Oktober gefreut.
September
Im September habe ich gleich zwei Höhepunkte geplant. Am 13.09. der Nibelungenlauf in Worms und eine Woche später am 20.09. der Hugenottenlauf in Neu-Isenburg. Für Worms hatte ich geplan meine Bestzeit zu verbessern. Das hat zwar auch mit 47:02 geklappt, aber im Endeffekt war ich doch enttäuscht, weil die Verbesserung mit 2 Sekunden doch marginal ausgefallen ist.
Neu-Isenburg war um einiges besser – auf vom Gefühl. Die Zeit am Ende 46:57!

Von Ablagebox

Ende September bin ich noch im Gonsenheimer Sand den Mainzer Volkslauf über 20km gelaufen. Da ich das Rennen eher als eine flotte Trainingseinheit gesehen habe ist die Zeit von 1:51:10 eher Nebensache. Im Gonsenheimer Sand werde ich allerdings so schnell nicht mehr Laufen, da ich dort mit dem Untergrund garnicht zurechtgekommen bin und mich während des Rennens zweimal auf die Nase (oder andere Körperteile) gelegt habe. Außer einer Schürfwunde am Knie ist nichts schlimmes passiert, aber brauchen tut man sowas ja auch nicht.
Oktober
Der Oktober beginnt wie der September endete mit einem Lauf, der als flotter Trainingslauf gedacht war, aber ziehmlich in die Knochen ging. Am 04.10. der 50. Lauf Rund um den Kellerskopf in Wiesbaden-Rambach. Nach 50 Jahren ging der Lauf zum ersten mal als Halbmarathon wirklich um den Kellerskopf. Die Strecke ist mit seinen Anstiegen sehr heftig. Mit einem Ergebnis unter 2 Stunden (1:56:01) kann ich ganz zufrieden sein.
Wichtig war mir ja eigentlich der Mainuferlauf in Offenbach. Eine sehr flache Wendepunktstrecke am Mainufer sollte eine neue Bestzeit ermöglichen. Ich hatte mir eine 5er Pace vorgenommen, sodass ich auf eine Endzeit von ca. 1:45 aus war. Die ersten 5 km bin ich mit einer Gruppe von Triathleten (die erkennt man immer an den Trikot mit den vielen Werbeaufdrucken) mitgegangen. Danach waren die mir allerdings etwas zu langsam, sodass ich mich abgesetzt habe. Bis km 12 lief auch alles glatt. Die Durchgangszeit betrug exakt 1 Stunde.
Danach habe ich gemerkt, dass ich jetzt gegen den Wind laufen muß und dass hat ziemlich genervt. Ein weiterer Nervfaktor ist so ca. bei km 15 aufgetauch. Ein Sportskamerad, der am Streckenrand stand und sich den Oberschenkel hield (vielleicht ’ne Zerung oder sowas?). Jeden falls als ich an ihm vorbei war, fängt er wieder an zu Laufen und zwar so schnell, dass er mich in kurzer Zeit überholt hat. Das ist ja an und für sich nichts schlimmes, ich weiß ja dass ich nicht zu den Schnellsten gehöre. Allerdings bei einem Vorsprung von ca. 100 bis 150m stoppt der Sportskamerad wieder und hält sich den Oberschenkel. Das geht so mindestens 6 bis 7-mal. Bei km 18 bekomme ich dann weiche Knie und werde auch immer langsamer. Kurz vor dem Ziel haben mich dann auch die Triathlethen von km 5 wieder eingeholt. Trotzdem wird es mit 1:49:31 eine neue Bestzeit.

Von Frankfurt Marathon 2009

Zum Saisonausklang haben wir dann mit dem Lauftreff mit 7 Staffeln am Frankfurt Marathon teilgenommen. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe für alle die Startunterlagen abzuholen. Das war eine ganz schöne Schlepperei mit den 28 Beuteln bis an’s Auto. Nach diversen Umplanungen der Staffelzusammensetzung bin ich dann den Start gelaufen. Die 12km von der Messe bis an die Konstablerwache habe ich in 1:02:04 absolviert. Meine Staffel ist im 4:00:53 knapp über der 4 Stundengrenze geblieben. Als Startläufer habe ich es sogar geschafft pünktlich zum Einlauf des Spitzenläufer wieder in der Festhalle zu sein und dem Sieger zu zu jubeln. Alles in allem ein stimmungsvoller Tag.
November
Mein „Personalcoach“ Christina hat mir dann Ruhe und Regeneration verordnet und den Trainingsumfang und -intensität erheblich reduziert. Ich konnte es allerdings nicht lassen und bin nochmal in Hockheim gestartet. Vorallem weil der Lauf an Allerheiligen stattfindet und das ist ja bekanntlichermaßen in Hessen kein Feiertag. Das heißt im nächsten Jahr werde ich nicht teilnehmen können ohne einen Tag Urlaub opfern zu müssen. Also im Novembernebel in die Kurpfalz gezuckelt und wie durch Geisterhand kommt pünktlich zum Start die Sonne raus. Die Grand-Prix-Strecke ist ultraeben und hat bis auf die Spitzkehre keine engen Kurven. Sie ist somit für eine gute Zeit prädestiniert. Mit einer 47:10 bin in auch recht nah an meine Bestzeit vom September gekommen.
Dezember
Im Dezember hatte ich eigentlich nur den Silvesterlauf in Frankfurt auf dem Programm. Die Sportskameraden vom Lauftreff haben mich aber dazu motiviert noch den Advenstlauf in Merenberg mitzunehmen. Drei Runden à 5km durch den Marktflecken am Rande des Westerwalds rennen. Naja die ersten beiden Runden gingen noch, da die Rennen über 5 und 10km gleichzeitig gestartet wurden. In der dritten Runde wurde es ganzschön leer. Außerdem fand ich es etwas merkwürdig dass es keine Getränke an der Strecke gab. Nun gut, das Ergebnis von 1:18:39 für 15km war für Jahresende auch ganz annehmbar und in der Sporthalle gab es dann nachher auch heißen Tee.
Der Spiridon Silvesterlauf in Frankfurt war ein gelungener Jahresausklang. Die Strecke war auf dem ersten und letzten km durch den Reif „Gesäßglatt“ um Jörg Kachelmann zu zitieren. Auf der restlichen Strecke im Frankfurter Stadtwald war dann der festgefahrene und angetaute Schnee zu Eis gefrohren, was die Laufbedingungen auch nicht verbesserten. Eine Zeit von 51:37 ist für dieses Event und diese Strecke ganz annehmbar.

Zusammenfassend waren das in diesem Jahr 2365,29 km Trainings- und Wettkampfkilometer in 232:40:16 Stunden. Mal sehn‘ was wir in 2010 erreichen können.

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