jump to navigation

Museumserlebnistage im Rheinland (Teil 2) 5. August 2011

Posted by HipHop_Runs in 2011, Ausflug, Museum.
trackback

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Am Samstag ging es dann bei nebligem und nieseligen Wetter von Oberhausen nach Herne, Ziel war das LWL-Museum fürArchäologie. Als Frühaufsteher musste ich mich ganz schön bremsen nicht zu früh vor der Tür zu stehen, da das Museum für Archeologie erst um 11 Uhr öffnet. Meine Geduld wurde belohnt. Neben einer perfekt inzenierten Dauerausstellung die chronoligisch die Funde von der Urzeit bis in die neuere Geschichte zeigt und beschreibt, wird eine Sonderausstellung „Fundgeschichten“ gezeigt. Hier zeigt das Museum an Hand von spannend erzählten Abläufen, wie die gezeigten Exponate nach Jahrtausende wieder an die Oberfläche gelangt sind. Zu sehen ist z.B. das fasst vollständig erhaltene Skelett eines erstmals gefundenen Schwimmsauriers, der daraufhin nach seinem Entdecker einem 19 Jährigen Hobbyarcheologen benannt wurde. Aber auch andere Funde sind äußerst spannend zu erfahren. So wurde im Hafenbecken der römischen Siedlung Köln eine Kiste mit kleinen Öllampen gefunden, die warscheinlich zu damaliger Zeit über Bord gegangen sein muß. Die Anzahl der Lampen deutet darauf hin, dass es sich schon fast um industriell angefertigte Waren gehandelt haben könnte.

 

NRW-Forum in Düsseldorf

Nach einer kurzen Mittagspause und einer ca. einstündigen Bahnfahrt komme ich zu meinem letzten Programmpunkt im NRW-Forum Düsseldorf. Mitte Mai habe ich ja bereits die Ausstellung „Zeitgeist und Glamour“ besucht, zu der ich irgendwie keinen geistigen Zugang bekommen habe. Bei der jetzigen Ausstellung war das etwas gänzlich anderes. Der Titel der Ausstellung lautet „Container-Architektur„.
Es werden Fotografien, Entwürfe oder Modelle von „Wohngebäuden“ aus standardisierten Transport-Containern gezeigt. Dabei übt für mich als Techie die Tatsache eine gewisse Faszination aus, dass quasi als „Grundstoff“ immer die gleiche quaderförmige Einheitskiste heralten muß. Die von Architekten entworfenen Gebäude haben aber eine solche Vielfalt und soviel Innovation, die mich begeistert hat. Auch die eher technisch-kühl gehaltenen Präsentation des Themas ist dem Umfeld angemessen und „passt ins Bild“. Ich kann nur jedem empfehlen, der Spaß an „Lego“ hat sich diese Ausstellung anzuschauen. Aber auch die Auseinandersetzung mit den Themen „Wohnungsnot“ und „temporäre Behausung“, „mobiles oder nomadisches Wohen“ sowie die Bereitstellungvon Unterkünften in Katastrophen-Szenarien sind Aspekte dieser Ausstellung.

Nach einer etwas hektischen Bahnfahrt mit kurzfristigen Gleisänderungen, Zugumleitungen und Stellwerksstörungen bin ich dann voll schöner Erinnerungen zu Hause angekommen.

Advertisements

Kommentare»

No comments yet — be the first.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: