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Dritter und letzter Tag auf der re:publica 12 #rp12 19. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Social Media, Twitter.
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Ich habe leider vom re:mett nichts mitbekommen (es gab kostenlos Mettbrötchen) und bin gleich um 10 Uhr zur Session Blogvermarktung mit Lummaland und Nerdcore-Blog gegangen. Fazit für mich aus der Diskussion: es werden nur ganz wenige mit Blogs reich, ein paar können davon leben und für die Meisten reicht es vielleicht für ein Bier. Mögliche Einkommensquellen, außer Banner, sind Gastartikel für Firmenblogs oder gesponsorte Beiträge. Dazu muss das Blog, aber eine gewisse Reichweite haben. Ich bin skeptisch, ob ich das erreichen werde.

Die zweite Session des Tages war ein relativ sperriger Vortrag zum Thema „EUs Approach to Cybersecurity“. Wenn ich den Vortrag in englischer Sprache richtig Verstanden habe, herrscht bei der EU zum jetzigen Zeitpunkt noch ein erhebliches Kompetzenzwirrwar was die Zuständigkeit für das Thema IT-Sicherheit angeht. Die beiden Vortragenden waren als Mitglieder des Chaos Computer Clubs als Sachverständige bei der Erstellung einer EU-Richtlinie beteiligt.

Nach einer längeren Mittagspause habe ich mir dann als vorletzten Vortrag die Session von Katie Stanton, Vicepresident von Twitter auf Stage 1 angeschaut. @KatieS berichtete von den Erfolgen, die Twitter bei der Realtime-Kommunikation von Großereignissen vorallem in den USA hat.

Den Abschluss der Re:publica bildete für mich die @RegSprecher-Show. Regierungssprecher Steffen Seibert stand auf Stage 1 im Interview. Medienprofi Seibert berichtete wie er zu Twitter gekommen ist und wie seine bisherigen Erfahrungen mit Social Media sind. Mit seinem unnachahmlichen Charme beflauschte er das Publikum. Nachfragen, ob es bei der Bundesregierung so eine Art „Social Media Strategie“ gibt, kommentierte Seibert mit einem leichten Augenrollen. Zu jetzigen Zeitpunkt probiert man da noch sehr viel und man ist sich auch nicht zu Schade Formate einzustellen, die nicht laufen. Der Regierungssprecher betrachtet Twitter als eine zusätzlichen Informationskanal, der neben den klassischen Wegen bedient wird und zudem noch Spaß macht.

Mein Fazit nach dreit Tage Re:publica lautet: Es hat sich gelohnt herzukommen, aber vielleicht hätte ich mir einige Sessions besser aussuchen sollen. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich Sascha Lobo nicht gehört habe. Zu Drumherum ist zu sagen, dass in Sachen Location vieles sehr gut rüber kam. Nur die Vorträge auf Stage 6 und 7 waren etwas schlecht zu verstehen, da wegen der offenen Stellwände viele Nebengeräusche zu hören waren. Das Catering und die Organisation war Top und der Affenfelsen auf dem Open Space eine tolle Einrichtung. Das Raumangebot in der STATION ist groß genug, dass auch in stark nachgefragten Sessions immer noch ein Platz frei war. Und wenn nicht, konnte man sich einen der Monoblock-Plastikstühle holen. Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich nächstes Jahr wieder kommen.

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