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Für’s Erste eine Bildergalerie vom Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg 20. Mai 2012

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Könnt ihr hier anschauen. Den Bericht will ich bis nächste Woche fertig haben.

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Dritter und letzter Tag auf der re:publica 12 #rp12 19. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Social Media, Twitter.
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Ich habe leider vom re:mett nichts mitbekommen (es gab kostenlos Mettbrötchen) und bin gleich um 10 Uhr zur Session Blogvermarktung mit Lummaland und Nerdcore-Blog gegangen. Fazit für mich aus der Diskussion: es werden nur ganz wenige mit Blogs reich, ein paar können davon leben und für die Meisten reicht es vielleicht für ein Bier. Mögliche Einkommensquellen, außer Banner, sind Gastartikel für Firmenblogs oder gesponsorte Beiträge. Dazu muss das Blog, aber eine gewisse Reichweite haben. Ich bin skeptisch, ob ich das erreichen werde.

Die zweite Session des Tages war ein relativ sperriger Vortrag zum Thema „EUs Approach to Cybersecurity“. Wenn ich den Vortrag in englischer Sprache richtig Verstanden habe, herrscht bei der EU zum jetzigen Zeitpunkt noch ein erhebliches Kompetzenzwirrwar was die Zuständigkeit für das Thema IT-Sicherheit angeht. Die beiden Vortragenden waren als Mitglieder des Chaos Computer Clubs als Sachverständige bei der Erstellung einer EU-Richtlinie beteiligt.

Nach einer längeren Mittagspause habe ich mir dann als vorletzten Vortrag die Session von Katie Stanton, Vicepresident von Twitter auf Stage 1 angeschaut. @KatieS berichtete von den Erfolgen, die Twitter bei der Realtime-Kommunikation von Großereignissen vorallem in den USA hat.

Den Abschluss der Re:publica bildete für mich die @RegSprecher-Show. Regierungssprecher Steffen Seibert stand auf Stage 1 im Interview. Medienprofi Seibert berichtete wie er zu Twitter gekommen ist und wie seine bisherigen Erfahrungen mit Social Media sind. Mit seinem unnachahmlichen Charme beflauschte er das Publikum. Nachfragen, ob es bei der Bundesregierung so eine Art „Social Media Strategie“ gibt, kommentierte Seibert mit einem leichten Augenrollen. Zu jetzigen Zeitpunkt probiert man da noch sehr viel und man ist sich auch nicht zu Schade Formate einzustellen, die nicht laufen. Der Regierungssprecher betrachtet Twitter als eine zusätzlichen Informationskanal, der neben den klassischen Wegen bedient wird und zudem noch Spaß macht.

Mein Fazit nach dreit Tage Re:publica lautet: Es hat sich gelohnt herzukommen, aber vielleicht hätte ich mir einige Sessions besser aussuchen sollen. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich Sascha Lobo nicht gehört habe. Zu Drumherum ist zu sagen, dass in Sachen Location vieles sehr gut rüber kam. Nur die Vorträge auf Stage 6 und 7 waren etwas schlecht zu verstehen, da wegen der offenen Stellwände viele Nebengeräusche zu hören waren. Das Catering und die Organisation war Top und der Affenfelsen auf dem Open Space eine tolle Einrichtung. Das Raumangebot in der STATION ist groß genug, dass auch in stark nachgefragten Sessions immer noch ein Platz frei war. Und wenn nicht, konnte man sich einen der Monoblock-Plastikstühle holen. Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich nächstes Jahr wieder kommen.

Mein zweiter Tag auf der re:publica 12 #rp12 14. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Social Media, Twitter.
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Der zweite Tag auf der Republica startete für meine Verhältnisse spät. Das war auch so geplant. Zunächst waren die Sessions am Donnerstag Vormittag nicht nach meinem Geschmack, außerdem hatte ich nach meinem Trainingsplan einen Lauf über 18km zu absolvieren und das muß auch zeitlich eingeplant werden.

Ich war also um 10 Uhr in der STATION und habe die ersten beiden Slots sausen lassen. Ein wenig Twitter lesen, im Flipboard rumblättern und den vergangen Tag für das Blog aufarbeiten, das war das womit ich mir bis zum Beginn der ersten Session die Zeit vertrieben habe.

Ich startetet mit dem Vortag von Markus Beckedahl über die Tätigkeit des Vereins „Digitale Gesellschaft e.V.“. Der Verein wurde letztes Jahr im Rahmen der Republica gegründet und blickt auf ein Jahr spannender Arbeit zurück. Nicht zuletzt der Kampf gegen ACTA, sondern auch die Diskussion über Netzneutralität und eine Reform des Urheberrechts sieht der Verein als seine Aufgaben an. Dies sollen dabei keine Nerd-Themen bleiben, sondern in die breite Öffentlichkeit transportiert werden. Dabei war auch die technische Organisation über neue Kampagnenplattformen, sowie die Finanzierung ein Aspekt der Arbeit.

Ebenfalls auf Stage 2 fand eine Diskussion mit Mario Sixtus über zwei Beiträge von Übermorgen.TV statt. Die Beiträge wurden bereits im Rahmen der Sendung „Elektrischer Reporter“ auf ZDF-Infokanal gesendet. Es handelte sich einmal thematisch um den Gedanken, ob Bewertungssysteme, die soziale Reputation im Internet messen, einmal Geld als Bezahlsystem ersetzen kann.
Die zweite „Gedankenkonstruktion“ kreißte um die Vorstellung, dass Staaten sich auflösen könnten, wenn sich immer mehr Menschen an abgegrenzten Internet-Subkulturen sog. Net-Tribes beteiligen.
Abgesehen davon, dass für beide Themen die Zeit sehr knapp bemessen war, konnte ich in der Diskussion nichts besonders kontroverses Entdecken. Die Teilnehmer waren sich ziemlich einig, dass auf Grund der vermutlich noch sehr großen Anzahl von Offliner dies Szenarien sehr begrenzt auftreten werden.

In der Blog- und Podcast-Nachschau ist mir allerdings aufgefallen, dass gerade das Thema „Wie bringen die Net-People die Offliner dazu sich für Netzthemen zu interessieren“ eines der zentralen Diskussionsfelder der Re:publica war. Ich habe mir im Nachgang die Session von Sascha Lobo doch einmal auf Video angeschaut und muß gestehen, dass ich doch etwas verpasst habe.

Auf Stage 4 fanden anschließend die Sessions der beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF statt. Wobei beide ein sehr unterschiedliches Konzept ihrer Präsentation wählten. Die ARD hat in einem wahre Feuerwerk ihre Anstrenungen und zukünftigen Projekte im Berecht Social TV vorgestellt. Das ZDF wollte mit dem #ZDFstuhlkreis mit den Anwesenden ins Gespräch kommen und Anregung erhalten, wie das bestehende Programm zu verbessern sein. Kontrovers ging es bei beiden Sessions erst zu, als über die Einschränkungen aus den Medienstaatsverträgen bzw. über Rechte in Mediatheken und Downloadangeboten diskutiert wurde. Teilweise wurden hier die Sender für Maßnahmen verantwortlich gemacht, die ihnen von der Politik so auferlegt wurden und die sie lieber heute als morgen ändern würden, wenn sie dürften.
Zusammengefasst hat mir der Auftritt des ZDF besser gefallen, weil er authentischer rüber kam. Die Bemühungen der ARD sollten, bei allem Experimentalcharakter, nicht unerwähnt bleiben. Ich wünsche mir, dass das eine oder andere Projekt Erfolg hat und dauerhaft im Programm bleibt. Hier möchte ich vor allem die Kompetenz der ARD in Sachen Nachrichtenberichterstattung (Tagesschau!) hervorheben, die durch Präsenz im Social Media durchaus an Kompetenz gewinnen kann.

Leider ist zum frühen Abend die Twitterlesung ausgefallen. Ich habe mir stattdessen die Session „Trolle und getrollt werden“ von Julia Seeliger und Julia Schramm angeschaut. Irgendwie hat mich das Ganze etwas ratlos zurückgelassen. Entweder habe ich rein gar nichts verstanden oder der Vortrag ist dermaßen nach hinten losgegangen.
Ich versuche mal eine Art von Deutung und bitte um reichlich Kommentare, sollte ich das wirklich falsch verstanden haben. Um das Wesen eines Trolls zu verdeutlichen hat Julia Seeliger versucht, mit einigen Zitaten aus feministischen Blogs das Publikum zu provozieren. Irgendwie war die Stimmung auf dieser Re:publica nicht kravallig genug, dass sich irgendjemand provozieren lies, so dass alle Anstrengungen ins Leere liefen.
Es war eigentlich eines der großen Themen des Re:publica 12 „Flausch“! Obwohl mit der offenen Urheberrechtsdebatte noch ein kontroverses Thema im Raum steht, wurde zunächst der Flausch untereinander vorangestellt. Selbst Sasch Lobo verwandelte seinen Startrant in einen Startflausch. In diesem „Klima“ ist es natürlich schwierig eine Kravallsession zum Erfolg zu bringen.

Der Abschluss des Tages war auch das absolute Highlight. Die vier Damen um Sue Reinke aka. @HappySchnitzel präsentierten im Poetry SPAM Extrakte aus SPAM-Mails mit Marketing-Geblubber , kruden Automatenübersetzungen und skurilen Episoden mit Spamversendern, gespickt mit eindeutig zweideutigen Anspielungen. Die Lacher lagen hier auf jeden Fall auf ihrer Seite.

Meine Eindrücke vom ersten Tag der re:publica 12 #rp12 8. Mai 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Social Media, Twitter.
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Das erste Mal bin ich auf einer Veranstaltung, die als „Konferenz“ in der Öffentlichkeit bezeichnet wird. In entsprechend gespannter Erwartung fiebere ich dem Ereignis entgegen. Ich bin ja jemand, der traditionell zu früh bei irgendwelchen Terminen auftaucht. Normal ist das recht peinlich, hier hatte es den Vorteil, dass es um 9 Uhr in der Schlange bei der Akreditierung noch einigermaßen erträglich war. 5 Minuten und ich war drin, schon mal ein großes Lob an die Organisation. Nun erst einmal zurechtfinden. Wo sind die Vortragsräume (Stages)? Wo sind die Toiletten? Wo gibt es Kaffee? Wo gibt es was zu essen?

Nach dem obligatorschen akademischen Viertel ging es dann auch um 10:15 los. Die Organisatoren um Markus Beckedahl (netzpolitik.org) und Johnny Haeusler (spreeblick.de) betraten die Bühne. Die üblichen „warmen“ Worte zur Begrüßung und doch war es nicht wie üblich bei Eröffnungsreden. Den Machern merkte man die Aufregung deutlich an. Die Republica 12 findet in einer anderen Location statt und hat mit ca. 4000 Teilnehmern ein Viertel mehr Besucher als bisher.

Toll war allerdings das Grußwort des Staatsekretärs des Berliner Wirtschaftssenators , der es innerhalb von wenigen Minuten schaffte das Publikum mit Buzzwords zu „bullshiten“ als auch zum wegschnarchen zu bekommen.

Der nachfolgende Wortbeitrag des Vorsitzenden des Medienpanels Berlin-Brandenburg war zumindest auf der sachlichen Ebene erwähnenswert, den er fasste die wichtigsten Punkte der Urheberrechtsdebatte zusammen. Neue Positionen waren an dieser Stelle weder gefragt, noch gefordert.

Der Auftakt zu meinen Sessions machte der Vortrag „Der wandelnde Computeruser“ von Ana Herwig und Susanne Zöhrer. Die beiden Vortragenden stellten die Entwicklung des Computerbenutzer und der Computerbenutzung seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts dar. Dies betrachteten sie sowohl aus körperlicher, als auch aus geistig, emotionaler Sicht. Da ich selbst schon zu den älteren Computerbenutzern gehöre kommt mir einiges davon bekannt vor. Ich ertappe mich allerdings häufig bei den Erzählungen nach dem Motto „Opa erzählt vom Krieg“. Dies war in diesem Vortrag keinesfalls so. Ana Herwig und Susanne Zöhrer brachten die Durchdringung des Alltag mit Computertechnik in einen größeren Zusammenhang. Ein, meiner Meinung nach, aufschlußreicher Vorrag um in das Konferenzthema hinein zu kommen.

Im Anschluss habe ich in einem völlig überfüllten Saal 5 dem Vortrag von Udo Vetter zu Internetrecht zugehört. Der launige Vortrag Vetters wurde durch zahlreiche Zischenfragen unterbrochen, was zeigt, wie kontrovers die Themen Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte im Internet sind. Vetter zeigte am Beispiel des Vorfalls der Hochspringerin Ariane Friedrich die do’s and don’ts des Internets auf.

Selfpublishing, also das veröffentlichen eigener eBooks ohne Verlag, war das Thema des nächsten Vortrags, den ich besuchte. Nun habe ich, zumindest zur Zeit nicht, keine Ambitionen schriftstellerisch tätig zu werden, aber wer weiß? Von den fachlichen Themen wie Buchpreisbindung, Handelsplatformen für eBooks und Markeing, um die sich bei Selfpublishing der Author selber kümmern muss, hatte ich keine Ahnung. Bemerkenswert an dieser Session fand ich allerdings den Beitrag von @miss_energy, die vor Kurzem in Eigenregie ihr Erstlingswerk als eBook veröffentlicht hat.

Am späten Nachmittag habe ich eine relativ trockene Diskussion über das Thema „Government as a Platform“ besucht. Selbst in der aktuellen Situation mit dem starken Interesse an den Auffassungen der Piratenpartei, bleib der Bereich Open Government und Open Data momentane ein Nieschenthema für Spezialisten. Da es sich aber um ein Thema handelt, dass früher oder später alle Mitglieder der Bevölkerung angeht, wird bis zur Durchdringung der Verwaltung noch einige Zeit vergehen. Mein Fazit hier: „Es gibt noch viel zu tun, nicht nur technisch, sondern vor allem organisatorisch.“

Der Abschluß des ersten Tages re:publica bildete für mich die Session „Von Leetspeek to Ragefaces“ von K. Jahns und J. Kretzschmar auf Stage 2. Ich mache zwar schon seit ca. 15 Jahren „mit Computern rum“, war aber trotzdem nie so in der Szene drin. Sicher habe ich so das Eine oder Andere mitbekommen, aber die Zusammenhänge fehlten mir. Die diversen Aspekte dieser Subkultur des Internet konnten die Präsentatoren überzeugend darstellen. Man ist zwar nicht automatisch dabei, wenn man den Vortrag gehört hat, hat aber eine gewissen Einblick und kurzweilig war es obendrein.

Bei einem gemültichen Bier und Bratwurst im Hof der STATION habe ich dann den Abend im Sonnenuntergang ausklingen lassen. Der Primetime Überraschungsvortrag von Sasha Lobo wäre zwar interessant gewesen, ich habe mich dabei aber auf die „Liveübertragung“ via Twitter verlassen.

Meine Bilder vom BIG 25 Berlin 7. Mai 2012

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seht ihr hier

Den Bericht gibt’s später. Ich bin momentan im Schreiberückstand.

Bildergalerie von der re:publica 12 #rp12 4. Mai 2012

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Da ich meinen Blogbericht von der re:publica 12 noch nicht zeitgerecht fertig bekomme, zeige ich Euch jetzt eine kurze Bildergalerie.

Venloop 2012 – 21098 Meter Party 1. April 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Laufen, Laufstrecken, Projekt, Twitterlauftreff.
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Zur Vervollständigung meines Projekts stand am vergangenen Wochenende der Halbmarathon beim Venloop in Venlo in den Niederlanden an. Im letzten Jahr hat mir bereits Gerd von den Borbecker Raketen auf Facebook von der tollen Stimmung an der Strecke berichtet und in diesem Jahr wollte ich es selbst erleben.
Ich hatte mein Quartier kurz vor der Grenze in Kaldenkirchen aufgeschlagen und bin nur für den Lauf kurz mit dem Zug nach Venlo gefahren. Am Tag vorher findet die Startnummernausgabe in der Buisness-Lounge des Stadions „de Koel“ statt. Hier ist vielleicht ein kleiner Kritikpunkt an eine alles in allem gut organisierten Veranstaltung zu sehen. Die Lounge ist für die 13000 angemeldeten Läufer doch etwas beengt und bei der Anzahl der vorbestellten Shirt war man etwas zu knapp, sodass am Sonntag einige Größen nichtmetrisch verfügbar waren.
Die Veranstaltung umfasst, neben dem Halbmarathon und einem 10km-Lauf, auch einen 5km-Firmenlauf und mehrere Kinderläufe. Der Zeitplan ist sehr straff durchorganisiert, nach den Kinderläufen am Sonntagvormittag geht es um Punkt 12 auf die 10km-Runde. Da der Start zum Halbmarathon erst 105 Minuten später ist, hatte ich genügend Zeit mit das Treiben in der Staraufstellung zu beobachten. Unter lauten Technoklängen wurden die Läufer durch Cheerleader, die auf kleinen Gerüsten an den Seiten tanzten zum Warm-up animiert.
Vor dem Start zum Halbmarathon hatte ich noch Zeit Gerd und Markus zu treffen, bevor ich mich in den Startblock begab. Wie bei allen größeren Läufen gab es einen Einteilung nach Zielzeit. Ich hatte mir eine 1:55 ausgerechnet, insgeheim aber mit einer schnelleren Zeit geliebäugelt.
Nach dem Startschuss unter Konfettiregen dauerte es allerdings ca. 5 Minuten bis ich zur Startlinie kam. Es lief von Anfang an sehr gut. Ich konnte eine Pace von 5:10 gehen und hatte noch den Blick für einige Fotos. Der erste Kilometer ging durch die Altstadt von Venlo, in der die Zuschauer in Dreier- oder Viererreihen an der Strecke standen und die Läufer anfeuerten.
Nach einem kleinen Schlenker zum Maasufer ging es durch die Vorortbezirke von Venlo nach Süden Richtung Tegelen. Bei Kilometer 6 unterquert man die Autobahn. Bis hier hin war meine Pace besser als ich mir ausgerechnet habe, zeitweise lag ich sogar auf Bestzeitkurs. Über die gesamte Strecke war der Zuschauerzuspruch enorm und sogar durch häufiges Stimmungsnester an der Strecke verstärkt.
Ca. ab Kilometer 8 merkte ich allerdings, dass mein ursprünglich angeschlagenes Tempo etwas zu schnell war und meine Pace verlangsamte sich auf ca. 5:20-5:25. Bei Kilometer 10 dreht die Strecke wieder nach Norden. Ich hatte mit vorgenommen kurz vor dem Verpflegungspunkt bei Kilometer 11 ein Gel zu mir zunehmen. Das war besonders wichtig, da ich vergessen hatte mir die Bananen zum Mittagesssen einzupacken und demnach seit dem Morgen noch nichts gegessen hatte.
Bei Kilometer 13 überquert die Strecke parallel zur Autobahn die Maas. Dies war die einzige Stelle, wo lokationsbedingt der Zuschauerzuspruch etwas geringer war. Ich konnte im weiteren meine Pace halten während es durch die westlichen Vororte von Venlo ging.
Auch der Hammerman, den ein Sponsor bei Kilometer 17 an die Stecke gestellt hat, konnte mir nichts anhaben. Zwischen Kilometer 19 und 20 ging es parallel zur Eisenbahn wieder über die Maas Richtung Altstadt von Venlo, die immer noch proppenvoll mit Zuschauern war. Die Anfeuerungen der Zuschauer hat mich so gepusht, dass ich den letzten Kilometer in 4:57 absolviert habe. Im Ziel stand eine 1:52:11 auf meiner Uhr. Die offizielle Zeitnahme sagte dann 1:52:16, ich hatte wieder vergessen, die Autostopp-Funktion auszuschalten.
Mit einem erfreulichen Formtest und vielen schönen Eindrücken habe ich nach einem kurzen Shakehands mit Gerd im Ziel den Heimweg angetreten. Die Zeit von 1:52 könnte, wenn alles gut läuft auch eine sub 4 beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg geben. Wenn es bei den BIG 25 Anfang Mai in Berlin so gut läuft wie jetzt, bin ich ganz optimistisch.

Zum Schluß noch der Link zur Bildergallerie vom Venloop 2012.

 

Nachtrag 04.04.2012:

Ich habe die Videohighlights ganz vergessen.

Foto-Lauf(Love)-Story zwischen Wiesbaden und Mainz 11. März 2012

Posted by HipHop_Runs in Laufen, Laufstrecken, Lieblingsplätze, Marathon, Social Media.
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Als vor einigen Tagen runHerneeiswürfelimsch und andere auf Facebook zum Themenlauf „Foto-Lauf(Love)-Story“ aufgerufen haben, habe ich natürlich begeistert zugestimmt und dem Lauftag entgegengefiebert. Meine Strecke von heute ist jetzt nicht die, die ich immer Laufe. Aber zu diesem Anlass habe ich mir einen Parcours ausgedacht, der einige der Besonderheiten meiner jetzigen Heimat verbindet.
Kurhaus WiesbadenIch starte bei bedecktem Himmel und ca. 8° in der Rheinlandstraße in Bierstadt und laufe durch das Wohngebiet Richtung Sonnenberg. Nach ca. 2,5 km kann ich einen kurzen Blick auf die Burgruine Sonnenberg erhaschen. Ich biege kurz hinter dem Hofgartenplatz in den Wiesbadener Kurpark ein. Nach ca. einem Kilometer läuft man auf der Strecke, die im August Teil des 70.3 Ironmans in Wiesbaden ist. Am Ende des Kurparks befindet sich das Kurhaus. Ich umrunde das Kurhaus und befinde mich auf dem Bowling Green . Dieser Platz zwischen Staatstheater und Kurhauskolonaden (hier befindet sich das Casino) wird auch von Zeit zu Zeit als Konzertarena genutzt.
Schlossplatz WiesbadenNur eine kurze Wegstrecke ist notwendig und ich stehe auf dem Schlossplatz. Das Ensemble von Stadtschloss, altes und neues Rathaus, sowie Marktkirche ist das zentrale Bild von Wiesbaden. Im Stadtschloss der nassauischen Kurfürsten befindet sich heute der hessische Landtag. Meine Laufstrecke führt mich Richtung Süden über den Luisenplatz zum Hauptbahnhof. Ich steige aber nicht in einen Zug, sondern biege nach rechts ab, um am Landeshaus vorbei Richtung Biebrich zu laufen.

Schlosspark BiebrichBei Kilometer 11 betrete ich den Biebricher Schlosspark. Der Park, der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt ist, beherbergt an Pfingsten das traditionsreiche Reitturnier. Am Ende des Schlossparks, direkt am Rheinufer befindet sich das repräsentative Schloss Biebrich.
Ich biege nach links ab und laufe am Rhein entlang Richtung Mainz. Hier wird die Strecke allerdings etwas unansehnlich, denn der Industriepark Kalle-Albert und das Zementwerk Dykerhoff säumen den Weg. Es sind noch vier Kilometer bis ich auf der Theodor-Heuss-Brücke den Rhein Richtung Mainz überquere.
Mainzer DomIn einer kurzen Schleife umrunde ich den Mainzer Dom, bevor ich zurück nach Kastel laufe, um mich mit der S-Bahn auf den Heimweg zu machen. 22,5 km und einige Fotos habe ich von diesem schönen Sonntagslauf mitgebracht. Da meine Marathonvorbereitung noch in vollem Gange ist, bin ich an dieser Stelle schon am überlegen, wohin mich meine Laufstrecke in der nächsten Woche führen wird. Bestimmt werde ich hier wieder davon berichten.

Unter dem Hügel liegt die Gegenwart 29. Februar 2012

Posted by HipHop_Runs in Ausflug, Museum.
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Nach fünfjähriger Planungs- und Bauzeit wurde am letzten Mittwoch der Erweiterungsbau des Städelmuseums in Frankfurt eröffnet. Der Neubau sollte die Sammlung der Gegenwartskunst des Museums beherbergen. Und das was die Planer und Architekten in den Innenhof des Städel gebaut haben ist schon was besonderes.
Am vergangenen Wochenende gab es deshalb auch ein großes Bürgerwochenende, bei dem, bei freiem Eintritt und zahlreichen Führungen, die Neuheiten des Museums präsentiert wurden.
Der neue Erweiterungsbau befindet sich unter der Erde im Innenhof des Museums. Charakteristisch an der Architektur sind die 196 „Lichtlöcher“ und der kleine Hügel in der Rasenfläche hinter dem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.


Über eine breite Treppe steigt man hinab in das Reich der Gegenwartskunst und fast im selben Moment vergisst man, dass man sich unter der Erde befindet. Die „Lichtlöcher“ vermitteln den Eindruck einer oberirdischen Ausstellungsfläche. Wie in den Führungen vermittelt wurde, wird der Lichteinfall durch die „Lichtlöcher“ noch zusätzlich, abhängig vom Außenlicht und den ausgestellten Kunstwerken, auf ein konstantes Maß gesteuert.


Ich bin bei weitem kein großer Kunstkenner, ich halte es da eher mit Andy Warhol „Ich gehe ins Museum, um mir die Bilder anzuschauen“. Aus diesem Grund, möchte ich auch nicht die Bilder im einzelnen beschreiben, da gibt es sicher Kritiker, die das viel besser können als ich.


Bei den ausgestellten Werken handelt es sich vor allem um Arbeiten deutschsprachiger Künstler, die thematisch in kleine Galerien zusammengefasst sind. Die Galerien wurde zum Dank an die Sponsoren und Förderer die Museums mit deren Namen benannt.


Die Ausstellung gibt einen guten Querschnitt über die Kunst der Nachkriegszeit und läd zu verweilen ein. Allerdings war am Bürgerwochenende der Andrang so groß, das ich beschlossen habe, die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Ruhe anzuschauen. Wiederkommen lohnt sich bestimmt.
—– Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Saisonrückblick 2011 und was bringt 2012 7. Dezember 2011

Posted by HipHop_Runs in 2011, Ausblick, Marathon, Planung, Rückblick.
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2011 war zwar kein Superduperhighlightjahr, ich habe allerdings auch wichtige Ziele in diesem Jahr erreicht. Über allem steht natürlich mein erster Marathon am 22.05. in Hamburg. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Christina für den Trainingsplan und @bartlog für die Begleitung zumindest auf den ersten 35km. Der Weg dahin war alles andere als super. Zunächst hatte ich mit einer Zerrung zu tun, die ich mir kurz vor Weihnachten 2019 zugezogen habe und auf Grund meiner Ungeduld und zu wenig Ruhe sich länger hin zog als eigentlich notwendig. Ich hatte dadurch auch etwas an Gewicht zugelegt und hatte im gesamten Jahr erhebliche Mühe nicht weiter zu zu nehmen.

Nach der ersten Trainingsverzögerung kam ich zum ersten Saisionhöhepunkt, dem Halbmarahon in Prag Anfang April doch einigermaßen in Schwung. Mit der Teilnahme an den Halbmarathons in Prag, Basel und Lindau/Bregenz bin ich in meinem Projekt der 25 Halbmarathons erheblich weiter gekommen. Mit den drei Teilnahmen, kann ich den Länder Tschechien, Österreich, Schweiz und Bayern abhaken. Ich habe mir allerdings überlegt, dass in den folgenden Jahren jeweils 4 Halbmarathons pro Jahr etwas viel sind, wenn man vor allem die Zeit für ein ordentliches Marathontraining finden will.

Vielleicht könnten es in den nächsten Jahren zwei Marathons pro Jahr werden, sollte ich gesund bleiben. Als erstes Highlight steht im nächsten Jahr der Venloop in Venlo (NL) an. Gerd von den Borbecker Raketen hat mir über Twitter und Blog einiges über den Lauf erzählt, so dass ich neugierig geworden bin. Wie ihr an dem Banner auf der rechten Seite erkennen könnt, zieht es mich dieses Jahr zur Re:publica 12 noch Berlin. Das trifft sich gut mit den BIG 25 am 06.Mai, die ich sehr gut als Marathonvorbereitung nutzen kann. Der erste Saisonhöhepunkt soll dann am 20. Mai beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg sein.

Für die zweite Saisonhälfte habe ich noch keine konkrete Planung, aber mir schon einige Varianten überlegt. Die beiden Eckpunkte werden sein „Laufe ich noch einen zweiten Marathon?“ und „Wo wohin führt der Ausflug meines Vereins im nächsten Jahr?“. Sollte ich noch eine zweiten Marathon laufen wollen, aber nicht beim Lauftreffausflug dabei sein, würde sich der Frankfurt Marathon und als Vorbereitung der Saarschleife (Halbmarathon) anbieten. Im Lauftreff tendiert man als Ziel für den Ausflug zum Harz mit der Möglichkeit zur Teilnahme am Brocken Gebirgslauf (M & HM). Da dieser Lauf nicht gerade zu den einfachsten gehört, würde ich, wenn ich am Ausflug teilnehme (und den HM mache) vorher einen Marathon absolvieren. Mir ist da der Münster Marathon im September in den Sinn gekommen. Wenn ein zweiter Marathon im Herbst kein Thema mehr ist, kann ich mit Saarschleife und Harz zwei weitere Bundesländer in meinem Halbmarathon-Projekt abhaken. Wie Ihr merkt ist die Sache noch nicht ganz zu Ende gedacht. Ich denke ich werde noch einige Zeit überlegen müssen, bis mir ein vernünftiger Plan für die zweite Jahreshälfte einfällt. Ich werden nun erst einmal das Kalenderjahr beim 1. Herborner Silvesterlauf ausklingen lassen und vorher über meinem Trainingsplan grübeln (oder Christina mailt ihn mir vorher *lach*).